Univ.-Doz. Dr. Rafic Kuzbari
Über 30 Jahre Erfahrung, gilt international als Experte für Revisionseingriffe und komplexe Nasenkorrekturen.
Vier von zehn Nasenoperationen im Kuzbari Zentrum sind Zweitoperationen an einer bereits voroperierten Nase. Manche Patientinnen möchten sich endlich wieder im Spiegel ansehen können, andere wollen vor allem wieder frei atmen. Wir hören zu, nehmen uns Zeit für den Befund und entwickeln daraus einen Weg.
Innerhalb der Nasenchirurgie ist die Korrektur von zum Teil mehrfach voroperierten Nasen ein Hauptschwerpunkt im Kuzbari Zentrum. Seit vielen Jahren steht die intensive Beschäftigung mit ästhetisch-funktionellen Nasenkorrekturen, Nasenrekonstruktionen und schwierigen Nachoperationen im Mittelpunkt unserer chirurgischen Tätigkeit.
Diese Spezialisierung ist gerade für die Korrektur von voroperierten Nasen essenziell: Die Nase ist wichtig beim Atmen, ermöglicht das Riechen und schützt uns vor Infektionen. Gleichzeitig verleiht sie unserem Gesicht Charakter. Bei einem Eingriff müssen daher Form und Funktion gleichermaßen berücksichtigt werden — mit einem Höchstmaß an Präzision und jahrelanger Erfahrung.
Zweit- und Mehrfachoperationen an der Nase führen im Kuzbari Zentrum Univ.-Doz. Dr. Rafic Kuzbari und Dr. Christoph Grill durch — zwei Operateure, die sich seit Jahren besonders intensiv mit der voroperierten Nase befassen.
Vier von zehn Nasenoperationen im Kuzbari Zentrum sind Zweitoperationen an einer bereits voroperierten Nase. Für diese Eingriffe braucht es besondere Erfahrung: Das Gewebe ist vernarbt, Knorpel fehlt mitunter, und die Ausgangslage ist bei jeder Patientin eine andere. Wir nehmen solche Fälle bewusst an.
Diese Zahl ist der wichtigste Satz auf dieser Seite, und sie sagt zweierlei. Zum einen: Sie sind nicht allein. Eine Zweitoperation ist kein Sonderfall, sondern ein ständiger Teil unserer Arbeit. Zum anderen: Erfahrung mit voroperierten Nasen entsteht nur dort, wo man sie regelmäßig operiert — jede dieser Nasen ist anders, und der Blick dafür kommt aus der Wiederholung.
Wir bewerten dabei nicht, wo und von wem die Erstoperation gemacht wurde. Das ist nicht unsere Aufgabe und bringt Sie nicht weiter. Was wir tun: den heutigen Befund erheben, sagen, was daraus erreichbar ist, und den Weg dorthin planen.
Für Außenstehende sieht eine Zweitoperation aus wie eine Nasenkorrektur mit etwas anderem Ausgangspunkt. Chirurgisch ist sie ein anderer Eingriff. Vier Dinge verändern sich grundlegend.
Die Gewebeschichten sind verbacken. Bei einer unvoroperierten Nase lassen sich Haut, Weichgewebe und Gerüst als klar getrennte Schichten voneinander lösen. Nach einer Voroperation verbindet Narbengewebe diese Schichten. Das Freilegen dauert länger, verlangt mehr Sorgfalt und birgt ein höheres Risiko, die Durchblutung der darüberliegenden Haut zu beeinträchtigen — besonders, wenn die Haut ohnehin dünn ist.
Der Knorpel ist knapp. Die Nasenscheidewand ist die naheliegende Knorpelquelle — und bei voroperierten Nasen häufig schon genutzt. Dann kommt Knorpel aus der Ohrmuschel infrage, der von Natur aus gebogen ist und sich gut für Nasenflügel und Nasenspitze eignet, oder aus dem Rippenbereich, wenn Menge und Festigkeit gebraucht werden. Diese Entscheidung treffen wir vor der Operation und besprechen sie ausführlich mit Ihnen.
Narbengewebe zieht. Es zieht sich über Monate zusammen, und es tut das selten gleichmäßig. Ein Ergebnis, das am Operationstag stimmt, muss gegen diesen Zug bestehen. Deshalb wird eine Zweitoperation stabiler gebaut als eine Erstoperation — mit mehr Stützelementen, kräftigeren Transplantaten und einer konsequenten knorpelgestützten Stabilisierung der Nasenspitze.
Es geht meist um Aufbau, nicht um Reduktion. Das ist der Satz, der die meisten Patientinnen überrascht. Eine Nase, die zu operiert aussieht, ist häufig eine, der Substanz fehlt: ein eingesunkener Nasenrücken, eine eingezogene Spitze, ein nach innen gezogener Nasenflügel. Weiteres Wegnehmen würde das verstärken. Die Lösung ist, Struktur zurückzugeben.
Aus all dem folgt auch: Eine Zweitoperation dauert länger und heilt langsamer. Das Endergebnis lässt sich hier eher bei zwölf bis achtzehn Monaten erwarten als bei sechs.
Fast alle diese Befunde haben eines gemeinsam: Sie brauchen Aufbau und Stabilisierung, nicht weitere Reduktion.
Im Profil entsteht eine Mulde, die Nase wirkt verkürzt, die Spitze dreht sich nach oben. Ursache ist fehlende tragende Struktur. Der Weg ist ein Wiederaufbau des Trägers mit körpereigenem Knorpel — nicht ein Auffüllen der Oberfläche.
Die Spitze zeigt wieder nach unten, das Profil wirkt erneut bogenförmig, obwohl es nach der Operation gerade war. Meist fehlt die Abstützung von unten. Wir stabilisieren die Spitze mit modernen knorpelgestützten Techniken — dadurch lässt sich das Risiko eines erneuten Absinkens deutlich verringern.
Die Nase wirkt verkürzt, die Nasenlöcher sind von vorn deutlich sichtbar. Korrigiert wird durch Verlängerung und Abstützung, meist mit einem Knorpelelement an der vorderen Kante der Nasenscheidewand — ein Eingriff, der viel Material und viel Geduld verlangt.
Kanten, Stufen oder Asymmetrien, die sich nach dem Abschwellen unter dünner Haut abzeichnen. Behandelt wird durch Glätten, Abrunden und, wo nötig, Abpolstern mit feinem körpereigenem Gewebe.
Die Nase ist über Monate wieder zur Seite gewandert, häufig weil Spannung in der Nasenscheidewand geblieben oder Narbenzug einseitig war. Die Korrektur verlangt eine Stabilisierung, die stärker ist als dieser Zug.
Eine verengte innere oder äußere Nasenklappe, Narben im Naseninneren oder eine geschwächte Struktur. Behandelt wird durch Öffnen und Stützen — mit schmalen Knorpelstreifen, die zugleich die Form des mittleren Nasendrittels sichern.
Am besten kann man den Weg eines voroperierten Patienten anhand eines echten Menschen beschreiben. Maria war schon als Kind sehr unglücklich mit ihrer Nase. Sie wurde gehänselt und hatte kein Selbstwertgefühl. Mit 20 Jahren hat sie sich ihre Nase korrigieren lassen — und war mit dem Ergebnis nicht zufrieden.
Sie fühlte sich mit der operierten Nase nicht hübsch, konnte sich nicht im Spiegel sehen. Mit ihrem Leid hat sie sich an uns gewendet.
Marias Weg ist typisch für viele Zweitoperationen — nicht wegen der Nase, sondern wegen der Zeit davor. Zwischen der ersten Operation und dem Erstgespräch bei uns liegen bei den meisten Patientinnen Jahre. Jahre, in denen man sich arrangiert, Fotos meidet, den Kopf beim Fotografieren automatisch dreht und irgendwann aufhört, darüber zu sprechen.
Was in solchen Gesprächen zuerst hilft, ist die Einordnung: dass eine Nase, die nach einer Operation nicht passt, in den allermeisten Fällen kein Endzustand ist. Dass es einen Befund gibt, der beschreibbar ist, und einen Weg, der planbar ist. Und dass vier von zehn Nasenoperationen bei uns Zweitoperationen sind — dieser Weg ist also einer, den viele gehen.
DDr. Jessica Wittmann erklärt die häufigsten Formfehler der Nase und wie sie sich korrigieren lassen.
Jeder Weg zur neuen Nase beginnt mit einem ausführlichen Erstgespräch. Bei Maria dauerte das Gespräch mehr als eine ganze Stunde — wir lernen uns kennen und besprechen Ihre persönlichen Wünsche und Anliegen.
Gerade die Kommunikation ist uns wichtig: Was meint man genau mit einer „zu großen“ Nase? Unsere Vectra-3D-Simulation gibt darauf Antworten — ein dreidimensionales Modell Ihres Gesichts, das Sie gemeinsam mit uns nach Ihren Wünschen modellieren können.
Eine häufige Frage: Wie lange dauert die Operation? Die Antwort: solange, wie ein gutes Ergebnis braucht. Es geht nicht um die kürzeste OP-Zeit, sondern um das beste Ergebnis.
Bereits am Folgetag vor 10 Uhr verlassen Sie die Klinik. Sie haben die Mobilnummer Ihres behandelnden Arztes dabei — auch außerhalb der Ordinationszeiten erreichbar.
Univ.-Doz. Dr. Rafic Kuzbari erklärt, warum bei Nasenkorrekturen Knorpel verpflanzt werden und wie sie die Form langfristig stabilisieren.
Ist eine bereits voroperierte Nase schwieriger zu korrigieren? Dr. Christoph Grill über Revisionseingriffe — Narben, fehlender Knorpel und die Verpflanzung von Rippenknorpel — und über das, was oft noch schwerer wiegt: verlorenes Vertrauen und realistische Erwartungen.
„Sie verbringen den Rest Ihres Lebens mit Ihrer neuen Nase. Wenn die Operation eine halbe Stunde länger dauert, um das Ergebnis zu verbessern, ist das in Relation eine geringe Zeit.“
| Operation | Modernster OP-Saal im Kuzbari Zentrum |
|---|---|
| Aufenthalt | 1 Nacht stationär |
| Schmerzen | Gering bis mäßig |
| Dauer der Operation | 1 – 4 Stunden |
| Arbeitsfähig | Nach 3 – 7 Tagen |
| Gesellschaftsfähig | Nach 1 – 3 Wochen |
| Kosten | ab € 9.950 je nach Komplexität · Ratenzahlung über bis zu 5 Jahre möglich |
| Spezialisten | Univ.-Doz. Dr. Kuzbari, Dr. Grill |
Die Korrektur von voroperierten Nasen gilt als die Königsdisziplin, als die komplexesten Operationen der Plastischen Chirurgie. Wir empfehlen, diese Operation nur bei ausgewiesenen Experten durchzuführen.
Die Korrektur einer voroperierten Nase beginnt — je nach Komplexität — bei € 9.950. Eine detaillierte Übersicht aller Komplexitätsstufen finden Sie auf der Kosten-Seite. Auf Wunsch ist eine Ratenzahlung über bis zu fünf Jahre möglich.
Hinweis: Diese Preise gelten für Operationen durch Dr. Grill und DDr. Wittmann. Honorare für Eingriffe bei Univ.-Doz. Dr. Kuzbari finden Sie auf kuzbari.at/rk/.
Wer eine Zweitoperation erwägt, hat schon einmal eine Entscheidung getroffen, deren Ergebnis nicht dem entsprach, was erwartet war. Das verändert das Gespräch. Viele Patientinnen kommen vorsichtiger, informierter und mit mehr Fragen — und mit dem Gefühl, beim ersten Mal nicht ganz verstanden worden zu sein.
Wir nehmen uns deshalb besonders viel Zeit für diese Erstgespräche. Sie beginnen nicht mit einem Vorschlag, sondern mit Zuhören: Was stört Sie heute konkret? Was hatten Sie sich damals vorgestellt? Was ist seither passiert — mit der Nase und mit Ihnen? Erst danach untersuchen wir, und erst danach sprechen wir über Möglichkeiten.
Dazu gehört auch, unangenehme Dinge auszusprechen. Wenn eine Erwartung nicht zur Ausgangslage passt, sagen wir es — lieber im Erstgespräch als nach der Operation. Wenn wir zur Zurückhaltung raten oder zu einem späteren Zeitpunkt, begründen wir das. Und wenn wir einen Eingriff nicht verantworten können, empfehlen wir ihn nicht.
Was wir nicht tun: die vorangegangene Operation bewerten. Das ist nicht unsere Aufgabe und bringt Sie nicht weiter. Es gibt nur einen Befund, der zählt, und das ist der heutige.
Viele Patientinnen nehmen sich für die Entscheidung ein zweites Gespräch. Das ist ausdrücklich erwünscht — und Sie gehen aus keinem dieser Gespräche mit einer Verpflichtung heraus.
Die häufigste Frage in der Erstberatung lautet: Wann kann ich? Und die Antwort ist fast immer dieselbe — nicht sofort.
Eine Nase ist nach einer Operation über Monate in Bewegung. Schwellung geht zurück, Narbengewebe zieht sich zusammen, Konturen schärfen sich, die Haut legt sich an. Was im dritten Monat als Unregelmäßigkeit erscheint, kann im zehnten verschwunden sein. Deshalb warten wir grundsätzlich mindestens zwölf Monate nach dem letzten Eingriff, bei dicker Haut und nach mehreren Voroperationen eher achtzehn.
Diese Wartezeit ist kein verlorenes Jahr, sondern die Voraussetzung dafür, dass geplant und nicht geraten wird. Nur an einem ausgeheilten Gewebe lässt sich sagen, was tatsächlich fehlt — und nur an durchblutetem, beruhigtem Gewebe lässt sich sicher operieren.
Kommen Sie trotzdem früher zu uns. Ein Erstgespräch vor Ablauf der Wartezeit ist sinnvoll: Wir erheben den Befund, dokumentieren ihn fotografisch, sagen Ihnen, was sich voraussichtlich noch von selbst bessert, und legen gemeinsam einen Zeitpunkt fest. Für viele Patientinnen ist allein das eine große Entlastung.
Eine Ausnahme gibt es: Steht eine deutliche Atembehinderung oder eine Wundheilungsstörung im Raum, wird früher gehandelt. Das entscheiden wir am Befund.
Knorpel beschaffen. Die erste Frage jeder Zweitoperation ist die Materialfrage. Ist die Nasenscheidewand noch nutzbar, verwenden wir sie. Ist sie es nicht, kommt Ohrknorpel infrage — von Natur aus gebogen und damit ideal für Nasenflügel und Nasenspitze — oder Knorpel aus dem Rippenbereich, wenn Menge und Festigkeit für tragende Anteile gebraucht werden. Körpereigener Knorpel bleibt in jedem Fall unsere erste Wahl: Er wird als eigenes Gewebe angenommen, wächst ein und bleibt kein Fremdkörper unter der Haut.
Den Träger wiederherstellen. Fehlt der tragende Anteil der Nasenscheidewand, wird er ersetzt — ein kräftiger Knorpelstreifen entlang der vorderen Kante, ein zweiter entlang des Nasenrückens, beide fest miteinander verbunden. Auf diesem Fundament wird anschließend die Form gebaut.
Die Nasenspitze knorpelgestützt stabilisieren. Die Nasenspitze stabilisieren wir mit modernen knorpelgestützten Techniken. Dadurch lässt sich das Risiko, dass die Spitze mit den Jahren wieder absinkt, deutlich verringern. Bei einer Zweitoperation ist das besonders wichtig: Die Spitze hat ihre natürliche Abstützung bereits einmal verloren, und Narbenzug arbeitet dauerhaft gegen sie.
Den Nasenrücken glätten und sichern. Kanten werden abgerundet, Stufen geglättet, Übergänge bei Bedarf mit feinem körpereigenem Gewebe abgepolstert — gerade bei dünner Haut, unter der sich jede Unregelmäßigkeit abzeichnet. Wird am Knochen gearbeitet, kommt das Piezotom zum Einsatz, ein Ultraschall-Instrument, das Knochen schneidet und glättet, Weichteile, Schleimhaut und Gefäße dabei aber unberührt lässt.
Die Atemwege öffnen. Verengte innere und äußere Nasenklappen werden mit schmalen Knorpelstreifen gestützt — eine Maßnahme, die Atmung und Form zugleich verbessert.
Was all diese Schritte gemeinsam haben: Sie geben zurück, statt wegzunehmen. Das ist der Kern einer Zweitoperation.
Unsere 3D-Simulation zeigt Ihre künftige Nase nicht nur im Profil, sondern auch von vorn und von unten. Sie sehen Ihr mögliches Ergebnis also aus genau den Blickwinkeln, aus denen andere Sie täglich sehen — und wir sprechen vor der Operation über dasselbe Bild.
Bei einer Zweitoperation hat das eine besondere Bedeutung. Viele Patientinnen kommen mit dem Gefühl, beim ersten Mal nicht verstanden worden zu sein — dass über etwas anderes gesprochen wurde als das, was am Ende herauskam. Ein gemeinsames Bild ist die beste Antwort darauf.
Genauso wichtig ist, was die Simulation nicht zeigt. Wir sagen Ihnen offen, wo die Grenzen liegen: was vernarbtes Gewebe zulässt, wie viel Aufbau die Haut mitträgt und welche Asymmetrie bleiben wird. Eine Zweitoperation bringt selten eine Nase hervor, die aussieht, als wäre nie operiert worden — sie bringt eine Nase hervor, die im Gesicht nicht mehr auffällt. Das ist ein realistisches und für die allermeisten Patientinnen ein sehr gutes Ziel.
Eine Nasenkorrektur dauert bei uns ein bis vier Stunden. Diese Spanne ist Absicht: Wir operieren in unseren eigenen Operationssälen und deshalb ohne Zeitdruck — so lange, bis jedes Detail stimmt. Wie lange ein Eingriff dauert, entscheidet der Befund, nicht der Terminplan.
Zweitoperationen liegen regelmäßig am oberen Ende dieser Spanne. Das Freilegen vernarbten Gewebes verlangt Sorgfalt und Zeit. Die Knorpelgewinnung ist ein zusätzlicher Schritt, wenn die Nasenscheidewand nicht mehr zur Verfügung steht. Und der Aufbau selbst besteht aus vielen einzelnen Elementen, die zugeschnitten, eingepasst, fixiert, beurteilt und oft noch einmal gelöst und neu gesetzt werden.
Eine häufige Frage lautet: Wie lange dauert die Operation? Die Antwort ist: so lange, wie ein gutes Ergebnis braucht. Sie verbringen den Rest Ihres Lebens mit Ihrer neuen Nase — und im Fall einer Zweitoperation soll es das letzte Mal gewesen sein.
Die Patientin ist durch Form und Funktion der Nase beeinträchtigt. Sie hatte bereits eine Operation an der Nase. Die Form und Funktion sind für sie gleichwertig. 1. Das Septum geht zu weit nach unten. 2. Nasenhöcker, sie empfindet dort noch einige Unregelmäßigkeiten am Nasenrücken, es sollte auch etwas \"Sprungschanzen-mäßig\" aussehen. 3. Die Nasenspitze soll auch schöner sein, soll wie eine kleine Stupsnase aussehen. 4. Gerades Septum, damit meint die Patientin die Atembeschwerden.
Durchgeführte Operation: Sekundäre offene Septorhinoplastik
Vernarbtes Gewebe schwillt stärker und länger. Wer das vorher weiß, beurteilt die ersten Monate gelassener.
Äußere Schiene, bei Bedarf innere Schienen. Wurde Rippenknorpel verwendet, ist der Brustbereich in den ersten Tagen spürbar — oft mehr als die Nase. Nach etwa einer Woche nehmen wir Schiene und Fäden ab. Sie haben die Mobilnummer Ihrer Operateurin oder Ihres Operateurs.
Die Blutergüsse verschwinden, Sie sind gesellschaftsfähig. Die Nase ist jedoch deutlich stärker geschwollen als nach einer Erstoperation und wirkt breiter und höher als geplant. Das ist erwartbar und sagt über das Ergebnis nichts aus.
Die Schwellung beginnt zurückzugehen, die Konturen zeichnen sich ab. In dieser Phase können einzelne Bereiche unterschiedlich schnell abschwellen, was zu vorübergehenden Asymmetrien führt. Wir sehen Sie regelmäßig und ordnen ein, was Sie sehen.
Die entscheidende Phase: Narbengewebe zieht sich zusammen, und es zeigt sich, wie stabil der Aufbau dagegen ist. Genau dafür haben wir kräftiger gebaut als bei einer Erstoperation.
Das Endergebnis. Nach einer Zweitoperation liegt es eher bei zwölf bis achtzehn Monaten als bei sechs. Danach ist die Nase stabil und verändert sich nur noch so, wie sich das übrige Gesicht verändert.
Gut möglich ist: eine Nase, die im Gesicht nicht mehr auffällt. Ein Profil, das seine Höhe und Linie zurückbekommt. Eine Spitze, die wieder in Position steht und dort gehalten wird. Eine Atmung, die sich mit der wiederhergestellten Struktur verbessert. Und für viele Patientinnen das Wichtigste: die Nase nicht mehr als das Erste wahrzunehmen, was ihnen im Spiegel begegnet.
Grenzen gibt es auch, und wir benennen sie klar. Eine Zweitoperation bringt selten eine Nase hervor, die aussieht, als wäre nie operiert worden — Narbengewebe bleibt, und es verhält sich anders als unberührtes Gewebe. Dünne, über Jahre geschrumpfte Haut lässt sich nicht beliebig dehnen, was den möglichen Aufbau begrenzt. Vollkommene Symmetrie ist nicht erreichbar. Und die Heilung dauert länger, mit mehr vorübergehenden Zwischenzuständen.
Wovon wir abraten: von einer Operation vor Ablauf der Wartezeit, wenn keine funktionelle Dringlichkeit besteht. Von weiterer Reduktion an einer Nase, der bereits Substanz fehlt. Und von einer Operation, wenn die Erwartung nicht zur Ausgangslage passt — dann sagen wir das lieber vorher, auch wenn es nicht die erhoffte Antwort ist.
Und ein Punkt, den wir nicht auslassen: Auch nach einer Zweitoperation kann in Einzelfällen eine kleine Feinkorrektur sinnvoll sein. Bei voroperierten Nasen ist dieser Anteil naturgemäß höher als bei Erstoperationen. Wir sagen es vorher und beurteilen eine solche Frage frühestens nach zwölf Monaten.
Für Ihr Erstgespräch
Bringen Sie mit, was Sie haben: Operationsbericht, Fotos von vorher, Befunde. Je mehr wir über die Vorgeschichte wissen, desto besser lässt sich planen.
Wenn nach einer Voroperation die tragende Struktur fehlt und der Nasenrücken einsinkt.
Mehr erfahren →
Eine abgesunkene oder zu weit angehobene Spitze — knorpelgestützt neu abgestützt.
Mehr erfahren →
Welche Techniken zur Verfügung stehen und wie wir sie am Befund auswählen.
Mehr erfahren →Vier von zehn Nasenoperationen im Kuzbari Zentrum sind Zweitoperationen an einer bereits voroperierten Nase. Für diese Eingriffe braucht es besondere Erfahrung: Das Gewebe ist vernarbt, Knorpel fehlt mitunter, und die Ausgangslage ist bei jeder Patientin eine andere. Wir nehmen solche Fälle bewusst an.
Zweit- und Mehrfachoperationen an der Nase führen im Kuzbari Zentrum Univ.-Doz. Dr. Rafic Kuzbari und Dr. Christoph Grill durch. Beide befassen sich seit Jahren besonders intensiv mit der voroperierten Nase. Wer Sie berät, operiert Sie auch — und sieht Sie bei jeder Kontrolle wieder.
In der Regel mindestens zwölf Monate, bei dicker Haut und nach mehreren Voroperationen eher achtzehn. Eine Nase ist nach einem Eingriff über Monate in Bewegung — was im dritten Monat als Unregelmäßigkeit erscheint, kann im zehnten verschwunden sein. Nur an ausgeheiltem Gewebe lässt sich planen statt raten. Ein Erstgespräch vorher ist trotzdem sinnvoll.
Ja. Steht eine deutliche Atembehinderung oder eine Wundheilungsstörung im Raum, wird früher gehandelt. Das entscheiden wir am Befund und nicht am Kalender.
Chirurgisch ja. Narbengewebe verbindet Schichten, die eigentlich voneinander zu lösen wären, Knorpel ist oft knapp, und das Ergebnis muss gegen den Zug des Narbengewebes bestehen. Deshalb dauert der Eingriff länger, wird stabiler gebaut und heilt langsamer.
Fast immer um Aufbau. Eine Nase, die zu operiert aussieht, ist häufig eine, der Substanz fehlt — ein eingesunkener Nasenrücken, eine eingezogene Spitze, ein nach innen gezogener Nasenflügel. Weiteres Wegnehmen würde das verstärken. Die Lösung ist, Struktur zurückzugeben.
Aus der Ohrmuschel oder aus dem Rippenbereich. Ohrknorpel ist von Natur aus gebogen und eignet sich besonders für Nasenflügel und Nasenspitze; Rippenknorpel liefert Menge und Festigkeit für tragende Anteile. Diese Entscheidung treffen wir vor der Operation und besprechen sie ausführlich mit Ihnen.
Am Ohr liegt der Zugang in der natürlichen Falte; Form und Statik des Ohres bleiben unverändert, die Narbe ist nach der Heilung praktisch nicht sichtbar. Im Rippenbereich entsteht eine kleine Narbe in der Unterbrustfalte; der Bereich ist in den ersten Tagen beim tiefen Einatmen und Aufstehen spürbar, oft mehr als die Nase. Nach ein bis zwei Wochen lässt das deutlich nach.
Das versprechen wir nicht. Narbengewebe bleibt und verhält sich anders als unberührtes Gewebe, vollkommene Symmetrie ist nicht erreichbar. Was erreichbar ist: eine Nase, die im Gesicht nicht mehr auffällt. Für die allermeisten Patientinnen ist genau das das eigentliche Ziel.
Häufig ja. Eine verschlechterte Atmung nach einer Voroperation geht meist auf eine verengte innere oder äußere Nasenklappe, Narben im Naseninneren oder eine geschwächte Struktur zurück. Behandelt wird durch Öffnen und Stützen — mit schmalen Knorpelstreifen, die zugleich die Form des mittleren Nasendrittels sichern.
Alles, was Sie haben: den Operationsbericht, Befunde und Fotos von vor der ersten Operation. Je mehr wir über die Vorgeschichte wissen — welche Technik verwendet wurde, ob und wie viel Knorpel entnommen wurde —, desto besser lässt sich planen. Fehlt das alles, ist es kein Hindernis; entscheidend ist der heutige Befund.
Nein. Das ist nicht unsere Aufgabe und bringt Sie nicht weiter. Wir erheben den heutigen Befund, sagen Ihnen, was daraus erreichbar ist, und planen den Weg dorthin.
Länger als nach einer Erstoperation. Nach zwei bis vier Wochen sind Sie gesellschaftsfähig, die Nase ist aber deutlich stärker geschwollen als bei einer Erstoperation. Zwischen dem vierten und neunten Monat zeigt sich, wie stabil der Aufbau gegen den Narbenzug ist. Das Endergebnis liegt bei zwölf bis achtzehn Monaten.
In vielen Fällen ja, und diese Eingriffe gehören zu unserem Schwerpunkt. Entscheidend sind die Beschaffenheit der Haut, die verbliebene Struktur und die verfügbaren Knorpelquellen. Wir sagen Ihnen nach der Untersuchung ehrlich, was möglich ist — und auch, wenn wir zu Zurückhaltung raten.
Erstberatung mit dreidimensionaler Simulation, eine Technik, die zu Ihrer Nase passt, und eine Operationszeit, die sich nach dem Befund richtet — dieser Aufwand ist der Grund, warum eine Nasenkorrektur bei uns ihren Preis hat. Er ist auch der Grund, warum das Ergebnis halten soll: ein Leben lang, nicht ein paar Jahre.
Dr. Christoph Grill und DDr. Jessica Wittmann gehören auf DocFinder zu den am besten bewerteten Plastischen Chirurgen — über 1.390 positive Bewertungen auf DocFinder sprechen für sich.
Bei zahlreichen Kongressen haben unsere Chirurgen Vorträge vor internationalem Fachpublikum rund um Gesichts- und Nasenchirurgie gehalten. Sie erscheinen mit den anderen Ärzten des Kuzbari Zentrums regelmäßig in den führenden Zeitungen, Magazinen, TV- und Radiosendern Österreichs.
Zweitoperationen an einer bereits voroperierten Nase übernehmen im Kuzbari Zentrum Spezialisten mit langjähriger Erfahrung — mit durchgängig 5,0 Sternen auf DocFinder.
Über 30 Jahre Erfahrung, gilt international als Experte für Revisionseingriffe und komplexe Nasenkorrekturen.
Verbindet das chirurgische und das ästhetische Auge: präzise Nasenchirurgie mit Sinn für harmonische Proportionen.
Facharzt für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie
Über 30 Jahre Erfahrung, gilt international als Experte für Revisionseingriffe und komplexe Nasenkorrekturen.
Facharzt für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie
Spezialist für ästhetische und funktionelle Nasenkorrekturen mit Fokus auf natürliche Ergebnisse.
Fachärztin für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie
Verbindet das chirurgische und das ästhetische Auge: präzise Nasenchirurgie mit Sinn für harmonische Proportionen.